Was ist IFPI?


IFPI International mit Sitz in Zürich und Geschäftsstellen in London, Brüssel, Hong Kong, Moskau und Miami wurde 1933 mit dem Zweck gegründet, die Rechte und Interessen der Produzenten und Hersteller von Tonträgern, später auch von Videogrammen zu wahren und zu fördern; in nationalen Bereichen durch Einflussnahme auf die Gesetzgebung und auf die Praxis der Behörden und Gerichte, international durch Mitwirkung beim Aufbau und der Weiterentwicklung von internationalen Konventionen (z.B. die Rom-Konvention zur Bekämpfung der Tonträgerpiraterie).

IFPI International ist die einzige übernationale Instanz, welche sich laufend und mit steigendem Erfolg für die Anliegen der Ton- und Videoträgerbranche einsetzt. Sie ist für ihre Mitglieder, was die Autorenorganisationen - in der Schweiz die SUISA (Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke) - für die Urheber und Verleger darstellen. IFPI International ist Konsultativorgan bei der UNESCO, bei der OMPI (Organisation Mondiale de la Propriété Intellectuelle), bei den EU-Behörden und beim Europarat.

IFPI verfolgt keine kommerziellen Zwecke. Sie verfolgt insbesondere eine organisierte Bekämpfung der internationalen Tonträger- und Tonbildträgerpiraterie. IFPI arbeitet mit Interpretenorganisationen (FIM) und mit Interpol zusammen. IFPI hat 46 nationale Gruppen und eine angeschlossene Organisation, die RIAA (Recording Industry Association of America).



IFPI Schweiz ist ebenfalls in den Dreissigerjahren als Verein zur Wahrnehmung spezifisch schweizerischer Anliegen der Branche gegründet worden. Es ging anfänglich im besonderen um die rechtlichen Beziehungen zum Radio, zu den ausübenden Künstlern und ihren Organisationen sowie zu SUISA, welche die Urheberrechte der Komponisten und Textautoren verwaltet.

Im Verlauf der Zeit hat IFPI Schweiz mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Sie ist heute eine nationale Instanz, welche die Interessen der Produzenten in allen Belangen des Urheberrechts, der Leistungsschutzrechte, der Bekämpfung von Missbräuchen (insbesondere der Tonträgerpiraterie, des Bootleggings, der Markenfälschung, der unerlaubt ausgestatteten Nachproduktionen, usw.) vertritt, mit den gesetzgebenden Instanzen sowie mit Kreisen, die ähnliche Interessen verfolgen, zusammenarbeitet und als Konsultativorgan bei der nationalen Gesetzgebung in der einschlägigen Materie anerkannt ist.

IFPI Schweiz war in der Kommission zur Erarbeitung des revidierten Urheberrechtes massgeblich vertreten und ist Gründungsmitglied der SWISSPERFORM, der Schweizerischen Gesellschaft für  Leistungsschutzrechte.


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