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Aktuell

Neue IFPI Mitglieder: Chlyklass, Profimusic, Rise up und Sennheiser Media

13.05.2016

IFPI Schweiz hat jüngst Chlyklass, Profimusic, Rise up und Sennheiser Media als neue Mitglieder aufgenommen.

 

Das Berner Hiphop-Kollektiv «Chlyklass» ist seit langem ein fester Bestandteil der Schweizer Musikszene mit einem kaum zu überschätzenden künstlerischen Einfluss. Unter ihrem Label produzieren Acts wie Wurzel 5, Baze, Greis und PVP stilbildenden Mundart Rap vom Feinsten, was auch die neuste Produktion "wieso immer mir?" beispielhaft beweist.

 

Profimedia ist ein Label der der profimusic gmbh. In der jungen Geschichte des Labels durfte man bereits einige Charterfolge sowie Gold- und Platinauszeichungen feiern. Profimedia bietet einen rundum Artist Service an. Zum Repertoire von Profimedia und dessen Sublabel Bow Baoh Records gehören Künstler wie Falva & Stevenson, Patrick Jonsson, FreeG und andere Acts.

 

Rise Up ist das Eigenlabel der erfolgreichen Bieler Band Pegasus (Noah Veraguth, Gabriel Spahni und Stefan Brenner). Die Band gewann bereits mehrere Swiss Music Awards und veröffentlichte auf Rise up mehrere erfolgreiche Alben, u.a. auch das Solo-Werk von Frontmann Noah Veraguth, Fragmented Music EP.

 

Die Kopfhörer und Mikrofone von Sennheiser sind weltweit in praktisch jedem Tonstudio zu finden. Wir freuen uns, das neu gegründete Musiklabel Sennheiser Media als IFPI-Mitglied zu begrüssen. Als erster Künstler steht der sechzehnjährge Jazz Pianist A Bu, ein Ausnahmetalent aus China, bei Sennheiser unter Vertrag.  

 

Rise up und Sennheiser wurden als ausserordentliche IFPI-Mitglieder aufgenommen. Diese Mitgliederkategorie bietet sich vor allem Start-up Labels und Eigenlabels von Künstlern an, die keine oder nur wenige Drittkünstler produzieren. Mehr Informationen zu den verschiedenen Mitgliederkategorien finden Sie hier, eine aktuelle Mitgliederliste hier.

 

US-Handelsbeauftragter setzt Schweiz auf Watch List

27.04.2016

Der Handelsbeauftragte der US-Regierung hat heute den jährlichen Report betreffend den weltweiten Schutz des geistigen Eigentums veröffentlicht. Er kritisiert darin den mangelhaften Urheberrechtsschutz der Schweiz im Internet und setzt die Schweiz erstmals auf die „Watch List“. Es handelt sich dabei um eine Liste derjenigen Länder, deren Handelsbeziehungen mit den USA kritisch beurteilt und vertieft überprüft werden.

 

Zwar anerkennt der Handelsbeauftragte die Bemühungen der Schweiz zu einem besseren Rechtsschutz in der laufenden Urheberrechtsrevision, fordert sie aber dennoch auf, rascher und entschlossener zu handeln: "However, more remains to be done and the United States continues to encourage the Swiss government to move forward expeditiously with concrete and effective measures that address copyright piracy in an appropriate and effective manner, including through legislation, administrative action, consumer awareness, public education, and voluntary stakeholder initiatives."

 

Die Medienmitteilung des US-Handelsbeauftragten und den vollständigen Report finden Sie hier.

 

IFPI Global Music Report 2016 veröffentlicht

12.04.2016

Die Musikindustrie wächst weltweit um 3,2 Prozent, Umsätze aus Digitalgeschäft erstmals vor den Einnahmen aus physischen Verkäufen.

 

Der Musikmarkt 2015 ist weltweit um 3,2 Prozent gewachsen. Dies ist das erste signifikante globale Wachstum der Branche seit fast zwei Jahrzehnten. Zugleich hat der Markt einen Meilenstein passiert, denn erstmals haben die Einnahmen aus den Verkäufen digitaler Formate mit 45 Prozent einen größeren Anteil am Gesamtumsatz als das physische Geschäft mit 39 Prozent. Diese Zahlen gab der Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie, die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), heute in London im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Dem Global Music Report der IFPI zufolge ist das Digitalgeschäft 2015 um 10,2 Prozent auf 6,7 Milliarden US-Dollar gewachsen. Treiber war das Audio Streaming-Geschäft, das allein um 45,2 Prozent zulegte und die Rückgänge im Bereich von Downloads und physischem Geschäft mehr als ausgleichen konnte.

 

Die Entwicklung in der Schweiz sieht anders aus: Hier sind die Labelumsätze 2015 um 3,5% zurückgegangen, und der Anteil des physischen Tonträgergeschäfts liegt immer noch knapp vor demjenigen des Digitalgeschäfts. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Medienmitteilung.

 

IFPI CEO Frances Moore wies nachdrücklich auf den sogenannten Value Gap hin: „Nach zwei Jahrzehnten nahezu ununterbrochen sinkender Umsätze verzeichnet die globale Musikindustrie 2015 erstmals wieder deutlich messbares Wachstum. Die weltweite Musiknutzung erreicht Rekordergebnisse und die Einnahmen aus dem digitalen haben dabei erstmals die aus dem physischen Geschäft überholt. Diese Entwicklung zeigt eine Branche, die im digitalen Zeitalter angekommen und dadurch sogar stärker geworden ist. Das sind gute Nachrichten für Kreative, Investoren und Nutzer. Die Freude darüber ist jedoch gedämpft, denn die Umsätze, die letztendlich grundlegend für zukünftige Investitionen sind, werden den Kreativen und ihren Partnern noch nicht angemessen zuteil. Die Botschaft ist klar und sie kommt von einer vereinten Musikbranche: Der Value Gap ist das größte Wachstumshemmnis für Künstler, Labels und Rechteinhaber. Wir brauchen den Wandel – die Musikindustrie zählt darauf, dass die Entscheidungsträger nötige Veränderungen erwirken werden.“

 

Global Music Report 2016
GMR2016.pdf
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Vernehmlassung zur Revision des Urheberrechtsgesetzes

01.04.2016

Im Dezember 2015 veröffentlichte der Bundesrat den Entwurf zur Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG). Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens äusserten sich auch IFPI Schweiz und seine Mitglieder.

 

Grundsätzlich begrüsst der Verband der Schweizer Musiklabels die Aufnahme des Konsenses der breit abgestützten Arbeitsgruppe Urheberrecht (AGUR12) in die Vorlage.

 

Die Vorschläge im Bereich der angestrebten Verbesserung des Rechtsschutzes sind grundsätzlich richtig, weisen aber über weite Strecken Mängel auf. Diese und weitere Mängel der Vorlage gilt es zu beheben.

 

Die im Vorentwurf vorgeschlagenen Massnahmen zum Ausbau der staatlichen Aufsicht über die Verwertungsgesellschaften sind eine Bevormundung der Rechtsinhaber, verfassungsmässig fragwürdig und deshalb abzulehnen. Im Gegenteil sollte eine Modernisierung und Liberalisierung der Kollektivverwertung angestrebt werden, indem etwa die unflexiblen und überholten Regeln zur Berechnung der Vergütungen beseitigt werden.

 

Ebenfalls abzulehnen ist der Vorschlag zur weitgehenden Abschaffung der Leerträgervergütung. Hier gibt es für den Gesetzgeber keinen realen Grund um tätig zu werden; zudem ist der Vorschlag einseitig zulasten der Kulturschaffenden ausgestaltet.

 

Vernehmlassungsantwort IFPI Schweiz
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Album-Charts: Schnellere Veröffentlichung

31.03.2016

Die wöchentliche Veröffentlichung der Schweizer Album-Charts wird beschleunigt: Vergingen früher zwischen Erhebung und Veröffentlichung neun Tage, werden ab 1. April 2016 die Album-Charts bereits am folgenden Sonntag auf SRF3 ausgestrahlt. Damit sind die Album-Charts nun zeitlich mit den Single-Charts abgestimmt, die bereits seit 2014 nach diesem Zeitplan erhoben werden. Ermöglicht wurde die Umstellung durch die nun ausschliesslich automatisierten Meldungen der CD-Händler, was eine schnellere Erfassung und Prüfung der Daten zulässt.

 

Der wöchentliche Erhebungszeitraum der Offiziellen Schweizer Hitparade ist Freitag bis Donnerstag. Die erste Radioausstrahlung ist am folgenden Sonntagnachmittag auf SRF3. Die Offizielle Schweizer Hitparade wird durch die GfK Entertainment AG im Auftrag von IFPI Schweiz erhoben.

 

Weitere Informationen zur Hitparade finden Sie hier.

 

Musikmarkt 2015 leicht im Minus, Streaming im Vormarsch

16.03.2016

Die in IFPI Schweiz zusammengeschlossenen Musiklabels erzielten 2015 einen Gesamtumsatz von CHF 81,8 Mio. und somit 3,5% weniger als im Vorjahr. Nachdem der Digitalmarkt 2014 vorübergehend leicht im Minus gelegen hatte, hat er 2015 dank des stark wachsenden Streamingmarktes wieder 7% zugelegt. Dieser Zuwachs reicht noch nicht aus, um den strukturell bedingten Umsatzrückgang im traditionellen CD-Geschäft auszugleichen.

 

Die rund 35 IFPI-Mitglieder repräsentieren ca. 90% des Schweizer Marktes.

 

Einen vollständigen Überblick entnehmen Sie bittte der Medienmitteilung:

 

Jahreszahlen 2015
Medienmitteilung und Statistik
IFPI Jahreszahlen 2015 MM-DE.pdf
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Chiffres annuels 2015
Communiqué de presse et statistiques
IFPI Jahreszahlen 2015 MM-FR.pdf
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Urheberrecht: Bundesrat präsentiert ausgeglichene Vorlage

11.12.2015

IFPI Schweiz unterstützt überwiegend die Vernehmlassungsvorlage zur Revision des Urheberrechtsgesetzes, welche der Bundesrat heute veröffentlicht hat. Es handelt sich um einen ausgewogenen Kompromiss, der in die richtige Richtung weist. Er orientiert sich am breit abgestützten Konsens, wie ihn die Arbeitsgruppe Urheberrecht AGUR12 Ende 2013 empfohlen hatte. IFPI Schweiz wird im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens detailliert Stellung beziehen.


Medienmitteilung
Medienmitteilung Vernehmlassungsentwurf URG-Revision
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Bakara, Zytglogge und FarMore neue IFPI-Mitglieder

03.11.2015

IFPI Schweiz hat jüngst Bakara Music, Zytglogge Verlag und FM Music Group als neue Mitglieder aufgenommen


Das Zürcher Label Bakara Music hat sich seit der Gründung vor zehn Jahren stetig weiterentwickelt und ist mit dem kommerziellen Durchbruch von Künstlern wie Steff la Cheffe, Lo & Leduc oder James Gruntz zu einem viel beachteten Player aufgestiegen. Folgerichtig war Bakara mit dem Gewinn von fünf Betonklötzen auch das erfolgreichste Schweizer Musiklabel der diesjährigen Swiss Music Awards.


Das Traditionshaus Zytglogge Verlag ist selbst für Menschen, die sich wenig mit Musik befassen, ein fester Begriff: Ihr vielseitiges Repertoire liest sich mit Grössen wie Mani Matter, Dodo Hug und Franz Hohler wie das Who is Who von Künstlern, welche die Schweizer Musiklandschaft geprägt und beeinflusst haben.


Mit der FM Music Group GmbH und dem zugehörigen Label FarMore Records (u.a. Mimiks, Loco Escrito) stösst schliesslich ein junges Zürcher Label zu unserem Verband, das sich in den letzten Jahren vorwiegend im Bereich Hip-Hop zu einer festen Grösse entwickelt hat.


Hinweis betreffend Verfolgung von Rechtsverletzungen in P2P-Netzwerken

In Abstimmung mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten (EDÖB) weist IFPI Schweiz auf folgendes hin:

 

IFPI Schweiz nimmt zur Verfolgung von Musikpiraterie an p2p-Netzwerken teil. Dabei dokumentiert IFPI Schweiz verschiedene Daten, die sie zur Erstellung von Strafanzeigen gegen p2p-Nutzer verwendet, die unautorisiert Musikaufnahmen der IFPI-Mitglieder in p2p-Netzwerke hochladen. Bei den dokumentierten Daten dieser Nutzer handelt es sich ausschliesslich um folgende, jedem p2p-Netzwerkteilnehmer zugängliche Daten:

  • Name der genutzten p2p-Software,
  • Aliasname des unautorisierten Anbieters (nicht bei jeder p2p-Software existent),
  • Alle Eigenschaften der von IFPI Schweiz zu Beweiszwecken heruntergeladenen Musikdateien (Titel, Künstler, Dateigrösse),
  • IP-Adresse die zum Upload genutzt wird,
  • Verzeichnis der vom unautorisierten Anbieter heraufgeladenen bzw. angebotenen Musikdateien,
  • Anfangs- und Endzeitpunkt der Dokumentationsaktivität von IFPI Schweiz.

 

Diese Daten dienen ausschliesslich dazu, Strafanträge zu stellen und nach einer rechtskräftigen strafrechtlichen Verurteilung gegebenenfalls zivilrechtliche Forderungen geltend zu machen. Vor einer rechtskräftigen Verurteilung nimmt IFPI Schweiz mit den Beschuldigten keinen Kontakt auf; es steht diesen aber jederzeit frei, IFPI Schweiz von sich aus zu kontaktieren und so bereits während des laufenden Strafverfahrens eine aussergerichtliche Erledigung herbeizuführen.